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1. Herren
HNA Artikel zum 1. Herren Sieg gegen Seesen
Mit Tempospiel zum Erfolg
Moringen. In der Handball-Landesliga der Männer ist der MTV Moringen in die Erfolgsspur zurückgekehrt. In der Sporthalle „An der Burgbreite“ wurde der MTV Seesen sicher mit 35:27 (18:12) in die Schranken gewiesen.
Der favorisierte MTV wurde seiner Favoritenrolle dabei vollauf gerecht und bekam die Partie schnell in den Griff. Seesen durfte nur beim Zwischenstand von 4:5 kurzzeitig am Ausgleich schnuppern. In der Folgezeit übernahmen die Gastgeber aber eindeutig das Kommando. Mit Gegenstößen wurde der Vorsprung kontinuierlich ausgebaut. Basis war eine konzentrierte Deckungsarbeit als Ausgangspunkt erfolgreicher Gegenstöße.
Herausragender Akteur in den Reihen des MTV war Leon Schnitt. Er agierte auf der für ihn eher ungewohnten Mittelposition und begeisterte die Zuschauer mit außergewöhnlichen Treffern. „Das war sein bestes Saisonspiel“, lobte Trainer Peter Vollbrecht.
Seine Schützlinge ließen sich von der Härte der Gäste auch im zweiten Spielabschnitt kaum beeindrucken. Seesens Torjäger Steffen Kühne sah in der 43. Minuten die rote Karte. So wurde bei den Moringern munter durchgewechselt. Die Partie wurde zum Testfeld für kommende Aufgaben. Dennoch wurde der Vorsprung auf 33:23 ausgebaut. Mit etwas weniger Wurfpech wäre sogar eine deutlichere Führung möglich gewesen. Erst in der Schlussphase konnte der nicht aufsteckende Kontrahent etwas Ergebniskosmetik betreiben.
Ein positives Fazit zog Peter Vollbrecht. „Wir haben am Ende mehr als verdient gewonnen. Es waren tolle Treffer dabei. Wir haben nach dem Spiel gegen Braunschweig viel an der Deckung gearbeitet. Das hat heute gefruchtet“, freute sich der Coach.
MTV Moringen: D. Gloth, Pförtner - J. Nowakewitz, M. Sternberg 6, C. Warnecke 6, Heiligenstadt 5, Schnitt 9, Vidovic 3, Drews, Kitke 3, Dewald, Mick 1, Heiler 2.
Quelle: HNA vom 13. Februar 2012
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Vorschau auf das Spiel gegen Seesen
Mit einer bösen Überraschung starteten die Moringer Herren in die Heimspielrückserie. Die fest eingeplanten Punkte wurden nach einem guten Start gegen den MTV Braunschweig 2 leichtfertig verschenkt. Die Mannschaft betreibt Ursachenforschung und versucht herauszuarbeiten, woran es gelegen haben könnte.
Mit unserem Gast, dem MTV Seesen, kommt der Tabellenletzte in die Moringer Sporthalle. Unser Gegner schien bereits als erster Absteiger festzustehen, doch nach einer Siegesserie in der Rückrunde ist der Anschluss zu den rettenden Nichtabstiegsplätzen beinahe hergestellt.
Seesen hat mit dem starken Stefan Kühne einen „Knipser“ der Extraklasse in seinen Reihen. Mit dem Rückraumrechten steht und fällt das Spiel der Vorharzer, daher ist unsere Abwehr gegen ihn besonders gefordert. Auf keinen Fall dürfen die Moringer den Gegner unterschätzen.
Mit Jan-Erik Drews ist ein weiterer Ausfall in der Moringer Mannschaft zu beklagen, er verletzte sich im Training und wird zwei bis drei Wochen pausieren müssen. Dafür spielt mit Max Rethemeier ein weiterer Spieler aus der A-Jugend in der 1. Herren des MTV. Auch Michael Dewald meldet sich nach einjähriger Verletzungspause wieder in den Kader zurück.
Das Spiel am Samstag Abend ist der Papierform nach eine einfache Angelegenheit. Leider scheint die junge Moringer Mannschaft aber noch nicht immer stabil und konstant genug zu sein, um herausgespielte Führungen sicher mit einem Sieg nach Hause zu bringen.
Größte Einsatzbereitschaft jedes einzelnen ist in diesem Spiel gefordert. Die beiden Punkte werden nur dann in Moringen bleiben können, wenn die MTVler konzentriert an die Aufgabe herangehen. Seesen benötigt im Abstiegskampf jeden Punkt. Ein weiteres interessantes Detail in diesem Spiel ist, dass Michael Dewald und Sönke Pförtner in ihrer Jugend in Seesen gespielt haben.
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HNA Artikel zur Niederlage gegen Braunschweig 2
Böse Überraschung
Moringen. Eine böse Überraschung erlebten die Landesliga-Handballer des MTV Moringen am Samstagabend in der Sporthalle Burgbreite. Während die Spieler des MTV Braunschweig II ihr Glück nach dem unerwarteten 37:36 (18:16)-Auswärtssieg kaum fassen konnten, sprach aus den Gesichtern der Moringer Akteure Ratlosigkeit.
Dabei gab es für die am Ende verdiente Niederlage durchaus einleuchtende Erklärungen. So hatte die Abwehr über die gesamte Spielzeit große Probleme. Torhüter Sönke Pförtner hatte in der ersten Halbzeit noch einige gute Szenen, wurde von seinen Mitspielern jedoch viel zu oft allein gelassen. Im Angriff waren es vor allem die Außen Sascha Heiligenstadt und Juri Nowakewitz, die ihr Team im Spiel hielten. Leon Schnitt taute am Kreis erst nach der Pause auf. Gleiches galt für Clemens Warnecke. Vorteile hatten die Gäste aber im Rückraum. Dort gaben Malte Stock und Michael Blohm wiederholt Kostproben ihrer großen Werferqualitäten. Braunschweig fand aber auch immer wieder spielerisch eine Lösung und stand der Heimsieben selbst in puncto Tempospiel in nichts nach.
Dabei hatten die Moringer einen glänzenden Start erwischt. Nach sechs Minuten hieß es bereits 5:1. Die Gäste zeigten sich jedoch nicht geschockt und agierten weiter couragiert. Beim 9:8 übernahm der Aufsteiger aus der Löwenstadt erstmals die Führung.
In der Folgezeit war Moringen stets um Anschluss bemüht, der letzte Ausgleich gelang jedoch beim 28:28 (47.). Auch die tollen Energieleistungen des stark aufspielenden Routiniers Daniel Vidovic in der Schlussphase halfen nicht mehr.
MTV Moringen: D. Gloth, Pförtner - J. Nowakewitz 5, Heiligenstadt 7, Schnitt 4, C. Warnecke 10/6, Vidovic 3, Drews 1, Dewald, Heiler 3, Kitke 1, Henniges 2, Fröchtenicht.
Quelle: HNA vom 30. Januar 2012
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HNA Vorschau auf das Spiel gegen Braunschweig
Hochzeitsgeschenk für den Trainer
Moringen. Im ersten Heimspiel des Jahres hat der MTV Moringen in der Handball-Landesliga der Männer die Reserve des MTV Braunschweig zu Gast. Anpfiff an der Burgbreite ist um 19 Uhr.
Der größere Erfolgsdruck liegt bei den Gästen. Denn während die Moringer als Tabellendritter befreit aufspielen können, braucht Braunschweig im Kampf um den Klassenerhalt jeden Punkt. Das gilt umso mehr nach der 29:36-Niederlage beim Mitkonkurrenten aus Hardenberg. Vor allem auswärts kommt der Aufsteiger nur selten auf Touren. Nur in Northeim gelang ein Sieg. Neben Torhüter Christian Heier zählt Malte Stock zu den Leistungsträgern im Team der Gäste. Gemeinsam mit Michael Blohm sorgt der Linkshänder für viel Druck von den Halbpositionen.
Das ausgeglichener besetzte Team aber stellen die Moringer. Das gilt trotz der vielen personellen Nackenschläge. Das Hinspiel entschieden die Moringer erst in letzter Sekunde durch einen direkten Freiwurf von Clemens Warnecke für sich. Damals trat der MTV jedoch nicht in Bestbesetzung an. Vor der Neuauflage hat sich die Personalsituation entspannt. So steht Routinier Sascha Heiligenstadt wieder zur Verfügung. Er soll auf der Linksaußenposition wirbeln.
„Unser Ziel ist es, wieder mehr in unser System zu finden und schneller aus der Abwehr in den Angriff umzuschalten“, erklärt Sternberg. Der Spielertrainer selbst wird dabei jedoch nicht mithelfen können. Der Grund: die eigene Hochzeit! Seine Mitspieler werden bemüht sein, ihm mit einem klaren Heimsieg zu gratulieren.
Quelle: HNA vom 28. Januar 2012
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Vorschau zum Spiel gegen MTV Braunschweig II
Eine kalte Dusche gab es vor der Weihnachtspause für die Männer des MTV Moringen, dabei waren die verlorenen Punkte bereits fest eingeplant. Gegen die recht robusten Mannschaften aus Fallersleben und Schöningen fanden die Moringer nie zu ihrem Spiel und erlebten am Ende zwei böse Überraschungen. Mit einigen angeschlagenen Spielern im Kader und verstärkt durch Nachwuchsakteure aus der A-Jugend konnte der Ausfall der Langzeitverletzten nicht kompensiert werden. Von Beginn an lief es nicht rund bei den MTVlern, dabei waren die Gegner keineswegs übermächtig. Die Abwehr ließ sich in den Spielen immer wieder leicht ausmanövrieren. Im Angriff war in beiden Partien kein Spielfluss vorhanden und die Chancenauswertung ließ zu wünschen übrig. Zwar mangelte es im Team nicht an Kampfgeist, aber die Fehlerquote war einfach in beiden Spielen zu hoch.
Weiterhin ersatzgeschwächt musste das Team von Peter Vollbrecht und Max Sternberg zuletzt gegen den MTV Groß Lafferde antreten. Doch die Mannschaft kämpfte bis zum Schluss und brachte die Punkte mit. Die Moral scheint also trotz der Niederlagenserie intakt.
Der Aufsteiger Braunschweig 2 aus der Handballregion Südost Niedersachsen ist mit wechselnden Erfolgen in die Saison gestartet. Die Mannschaft der Verbandsligareserve des MTV Braunschweig ist spielstark und tritt immer wieder mit veränderter Aufstellung an. Möglicherweise setzen die Gäste auch Spieler aus der eigenen A-Jugend Bundesligamannschaft ein. Auch pflegen die Braunschweiger ein sehr gutes Positionsspiel und haben auch in der Defensive verschiedene Varianten parat, so dass von den Moringern besondere Konzentration gefragt sein wird.
Der Sieg ist Pflicht, wollen wir die vorderen Plätze nicht ganz aus den Augen verlieren.
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Artikel der Schaumburger Zeitung zur Pokalniederlage
Hier ein Artikel der Schaumburger Zeitung, die die Niederlage der Moringer 1. Herren im Pokal Achtelfinale aus Sicht der Gastgeber beschreibt:
Klare Sache - 1. Herren im Viertelfinale
Trommeln dröhnten, die Fans applaudierten begeistert: Im Achtelfinale des HVN-Pokals hat Landesligist HSG Schaumburg Nord den MTV Moringen mit 35:17 (20:7) glatt zerlegt und aus dem Wettbewerb geworfen.
Der Gegner war unbekannt, mit nur zwei Trainingseinheiten nach der Weihnachtspause gingen die Schützlinge von Coach André Steege in das Spiel. Es dauerte nur bis zum 4:0 (5.), dann war klar, wer hier gewinnen wollte.
Moringen leistete keine nennenswerte Gegenwehr. „Sie haben es versucht, aber die Umsetzung hat nicht so gut geklappt, sicher auch, weil wir eine starke erste Halbzeit gespielt haben“, erklärte Steege. Die Abwehr war hellwach, aggressiv und einfach schneller als die lethargisch wirkenden Gäste.
Dazu kam, dass die HSG-Keeper Sebastian Wille und Jan Kastening gleich sieben Siebenmeter abwehrten. Fünf davon gingen allein auf Willes Konto, beide Torhüter lieferten eine starke Leistung ab. Konzentriert überrannte die HSG vom 8:2 (10.) durch Felix Lattwesen bis zum 17:7 (22.) von Philipp Daseking die Gäste.
Moringen stellte mehrfach die Abwehr um, zeigte sich aber in großen Teilen zu emotionslos. Zur Halbzeit war das Spiel entschieden, die HSG schaltete nach dem Wiederanpfiff einen Gang zu viel zurück. Sieben Minuten blieb das Steege-Team ohne Tor, das reichte dem Coach. „Wir haben zu hoch geführt, da kannst du manchmal reden, wie du willst“, meinte der Coach.
Steege bat per Auszeit zur Zwischenmotivation, die Maßnahme wirkte. Byron Asche traf zum 24:10 (41.), die HSG kam wieder ins Rollen und bestimmte wieder das Geschehen. „Idensen wird nächste Woche eine ganz andere Mannschaft stellen“, warnte Steege schon mal vor zu hohen Erwartungen vor dem Derby gegen die HSG Idensen-Wunstorf am kommenden Wochenende. [...]
Quelle: Schaumburger Zeitung vom 09. Januar 2012
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Kai Straßmann
Hallenheft 11.02.12 (vs. MTV Seesen)
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